Indienpartnerschaft

Namaste

Namaste, so sagt man in Indien, wenn man sich begrüßt. Das heißt soviel wie: Ich sehe dich, nehme dich war, du bist mir wichtig. Und wie wichtig wir für unsere Freunde in Indien sind, konnten wir auf unserer Reise im Oktober immer wieder feststellen.

Große Freude und Dankbarkeit wurde uns entgegengebracht. Nach so langer Coronazeit waren wir die erste Besuchergruppe wieder für Singh und seine UCIM. Helma Möllgaard und ich waren schon ein paar Tage früher in Visak eingetroffen und konnten am Erntedanktag den Gottesdienst mit Abendmahl in Paradesipalem feiern. Am Dienstag war es dann so weit. Die Gruppe von jungen Erwachsenen aus Risum-Lindholm und Umgebung traf ein.  Mit großer Herzlichkeit wurden alle empfangen. In den nächsten Tagen ging es darum alles kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Das Kinderheim, die Bibelschule, Kindergarten und Schule. Wir konnten einen Nachmittag zu Gast in Familien der Mitarbeiter sein.

Am Sonntag dann war der Gottesdienst in Yarada mit Suuresh und Shanti. Einfach überwältigend die Gastfreundschaft und Freude, mit der wir aufgenommen wurden. Nach dem Essen ging es an den Strand, baden und entspannen. Der Montag und der Dienstag waren dann gefüllt mit unserem vorbereiteten Programm über Umweltverschmutzung, Verantwortung für die Schöpfung, und was wir zusammen mit den Indern dafür tun können.

Es folgte die Fahrt nach Sileru, Bondamarkt und nach Polleru, dem Dorf, das durch die Flutkatastrophe im Sommer am stärksten betroffen war. erzlichkeit wurden  Die Leute, Angehörige des Büffelstammes, wussten, dass es vor allem unsere finanzielle Hilfe gewesen ist, die ihnen das Überleben ermöglicht hat und waren unendlich glücklich ihre Dankbarkeit uns zu zeigen. Das war sehr bewegend und unvergesslich.

Auf Grund der weltweiten Klimaveränderung kam es während unseres Besuchers immer wieder zu heftigen Regenfällen, die zum Glück aber meist nur kurz anhielten, trotzdem unser geplantes Programm oft durcheinanderbrachten.

Am Sonntag war dann der Gottesdienst in der Hauptkirche und Andreas hielt die Predigt. Slumbesuch und Fischmarkt standen am Montag auf dem Zettel, bevor es nach Puri ging, um dort am Strand noch ein paar ruhige Tage zu verbringen und sich miteinander auf zu Hause vorzubereiten.

Jede und jeder der Teilnehmer hat wunderbare Erinnerungen mit nach Hause genommen. Ich habe mich über den guten Zustand unserer Projekte gefreut. Singh möchte im nächsten Jahr das Kinderheim ausbauen, da es inzwischen zu klein geworden ist. Die Wasserbüffel der Milchfarm sollen neue Ställe bekommen. Im Dezember wird die neue Bibelschule und das Jungsheim fertig sein, so dass die Photovoltaikanlage im Januar angeschlossen werden kann. Unsere Hilfe bei der Flutkatastrophe kam genau richtig und hat vielen Menschen das Überleben erleichtert.

All diese Projekte und Aktivitäten sind nur durch eure bereitwillige Hilfe und Unterstützung möglich. Ich darf euch von Singh und allen unseren Freunden ein ganz herzliches Dankeschön sagen.

Bleibt behütet und treu

Euer

Hans Peter Spießwinkel

Kirchengemeinde
Risum-LindHolm

Kirchenbüro
Silke Hahn
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